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Liberated Life

Wie Du von Banken beraubt wirst

Wusstest Du, dass unsere Wirtschaft von einem Kartell kontrolliert wird? Wusstest Du, dass wir weniger als 50% Marktwirtschaft haben? Nein? Dann lies unbedingt weiter!

Money Shakedown by Governments and Banks

Ein Geständnis zu Beginn

Das hier ist eine ernste Sache. Obwohl es mich mit Zorn erfüllt, ist es mir wichtig, diesen Artikel zu schreiben. Es gibt wohl kaum ein anderes politisches Problem auf dieser Welt, das so wichtig ist. Und dennoch weiß kaum jemand darüber Bescheid. Deshalb möchte ich meinen persönlichen Beitrag zu mehr Aufklärung leisten. Zunächst aber ein Bekenntnis von mir: Ich bin knallharter Kapitalist.


Ich bin für einen völlig unregulierten Finanzmarkt. Von mir aus soll jeder so viel Geld verdienen, wie er kann. Die FDP ist nach meinen Maßstäben eine sozialistische Partei. Also lieber Leser, denke bitte bloß nicht, dass es mir um linke Jammerei geht. Du wirst hier keine „Die Reichen sind so böse“-Propaganda finden. Das Einzige, was ich hier versuchen möchte, ist in möglichst seriöser Art und Weise, wenn auch in simpler, leicht verständlicher Alltagssprache, über eines der größten Verbrechen unserer Zeit aufzuklären.


Ich will mich an keinen Spekulationen und dubiosen Theorien beteiligen. Alle hier genannten Informationen sind öffentlich zugänglich (siehe auch die Links in diesem Artikel zu den offiziellen Seiten der Institutionen). Ich will auch niemanden die alleinige Schuld zuschieben. Auch wenn ich die Banken hier in die Mangel nehme, so beziehe ich mich auf das Bankensystem an sich, maße mir aber nicht an zu sagen, welche Einzelpersonen wie viel wissen und welche Schuld tragen.


Harte Worte


Vielmehr möchte ich zeigen, dass wir alle selbst schuld sind, da wir es einfach so hinnehmen. Wir leben im Informationszeitalter und dennoch beschäftigen wir uns lieber mit weniger wichtigen Problemchen und Vermeintlichen, die es laut Medien gerne sein möchten. Dass Aufklärung über unser Geldsystem dringend nötig ist, wurde mir besonders bewusst, als einmal ein CDU-Bundestagsmitglied bei uns in der Hochschule zu Besuch war.


Nach einem Vortrag von ihm, bin ich auf den bekennenden Euro-Freund zugekommen und habe das Thema Geldsystem angesprochen und einiges aus diesem Artikel erwähnt. Ihm waren diese Tatsachen jedoch völlig unbekannt und er wollte mehr Informationen per E-Mail haben. Diese habe ich ihm zukommen lassen, habe aber seither nichts mehr von ihm gehört.


Diese Begebenheit hat mir deutlich gezeigt, dass, wenn nicht einmal unsere höchsten Volksvertreter wissen, wie das System, in dem wir leben, funktioniert, die meisten in der Bevölkerung erst recht im Unklaren gelassen sind. Da es aber enorm wichtig für unsere wirtschaftliche Handlungsfreiheit ist, zu wissen wie unser Geldsystem funktioniert und da es auch für unser Weltbild wichtig ist, uns von falschen Vorstellungen über die Wirklichkeit zu befreien, ist dieser Artikel Pflicht für jeden Freiheitsliebenden.


Beispiel


Jetzt aber mal Klartext, damit es jeder leicht versteht. Stell Dir das einmal vor: Ich habe im Keller eine Fälscherwerkstatt und drucke mir jeden Tag mehrere Tausend Euro. Wäre das fair? Nein, denn wenn ich der einzige bin, der das macht, dann habe ich einen Vorteil gegenüber allen, die echtes Geld benutzen.


Meine Blüten gebe ich dann alle fleißig aus und sorge somit dafür, dass die Preise steigen. Denn mein Falschgeld fließt in den Wirtschaftskreislauf und erhöht das Angebot an Geld. Somit sinkt der Wert des Geldes oder in anderen Worten: Der Wert aller anderen Güter, ob Waren oder Dienstleistungen, steigt relativ zum Wert des Geldes. Alles wird teurer.

Das Problem des Währungsmonopols

Aber wieso wäre das so ungerecht? Eigentlich nur, weil wir vom Geld abhängig sind und nicht selber auch Geld drucken dürfen. Wäre das der Fall, so wäre dies das Aus für Papiergeld. Denn Papiergeld ist an sich genauso viel wert wie Klopapier. Wenn man genug davon hat, kann man es vielleicht sogar zum Heizen nutzen. Und niemand würde freiwillig Papier gegen etwas zu essen tauschen.


Im Gegenteil, Du bekommst zum Döner meistens ja noch Papier dazu, damit Du Dir nach der Mahlzeit den Mund abwischen kannst. Wieso akzeptieren wir also Papier als Geld? Der einzige Grund dafür ist: Euro-Geldscheine sind in Deutschland gesetzliches Zahlungsmittel. Das heißt, man muss sie als Bezahlung annehmen. Wir vertrauen darauf, dass der Staat dies auch weiterhin mit Zwang durchsetzt und unsere Wirtschaft einigermaßen funktioniert. Dieses Vertrauen gibt dem Papiergeld seinen Wert.


Nicht, weil der Euro so toll ist, nutzen wir ihn, sondern weil wir dazu gezwungen werden. Wenn mir jemand sagt, dass der Euro alles in allem eine gute Sache ist, dann frage ich: „Wieso stellen wir es dann den Leuten nicht frei, welche Währung sie als Geld benutzen möchten?“


Meine These ist: Würden wir morgen das gesetzliche und faktische Zahlungsmittel-Monopol des Euro abschaffen, hätten wir Übermorgen nicht etwa die D-Mark wieder – diese wäre trotz vieler Vorteile für Europa auch nicht viel besser. Nein, wir würden wahrscheinlich zu Geld aus Edelmetallen zurückkehren oder eventuell auch effizientere Kryptowährungen wie Bitcoin nutzen.

Deflation ist besser als Inflation

Gold etwa hat sich historisch immer als Geld bewährt, da es knapp und leicht zu transportieren ist. Und selbst wenn man mal ein neues großes Goldvorkommen entdeckt, dann passt sich der Markt eben an. Man würde eben vermehrt auf andere Waren umsteigen, um keinen Wertverlust zu erleiden. ​


Generell dürfte sich eine Goldinflation in Grenzen halten. Aber was ist die heutige Alternative? Eine gewisse Inflation ist sogar das erklärte Ziel der Europäischen Zentralbank. Aber Inflation beraubt uns stetig und im großen Stil um unseren Wohlstand. Zwei Prozent mögen sich nicht viel anhören, sind aber über die Jahre hinweg einiges, was da von der Rente abgezogen wird.


Deflation hingegen wird zwar immer verteufelt, weil sie manchmal die nötige aber harte Bereinigung nach inflationären Blasenbildungen bringt, an sich ist sie aber super für die Menschen: Die Preise sinken, die Rente steigt.

Wie kommt es zur Inflation?

In vielen Schulen lernt man, dass Inflation die Preissteigerung sei. Dies ist nicht ganz korrekt. Klar, sie drückt sich in einer Preissteigerung aus. Aber an sich ist Inflation die Geldmengenausweitung. Denn mal unabhängig davon, ob gerade etwa die Energiepreise steigen, so ist der allgemeine Preisanstieg hauptsächlich der Geldentwertung durch das Schaffen neuen Geldes geschuldet.


Wer schafft neues Geld? Zum einen die EZB, das ist bekannt und schlimm genug. Aber da könnte man noch sagen, dass es eine staatliche Organisation ist und dass das von ihr erzeugte Geld ja in den Wirtschaftskreislauf gepumpt wird und allen zu Gute kommt. Allerdings können auch Privatbanken Geld schöpfen. Zwar dürfen sie keine Euros drucken und somit offizielles Zahlungsmittel erschaffen, aber sie können sogenanntes Buchgeld (oder auch Giralgeld) erschaffen.


Dies ist das angebliche Geld, was auf unseren Bankkonten liegt. Denn nicht jeder Euro, der einem auf dem Kontoauszug angezeigt wird, ist auch im Tresor der Bank vorhanden. Die Banken sind gesetzlich nur dazu gezwungen, einen kleinen Anteil des Geldes tatsächlich als Mindestreserve im Tresor zu haben. Das ist auch der Grund, warum Bank-Runs so gefürchtet sind, ja, warum sie überhaupt möglich sind.


Bank-Runs entstehen nicht nur dadurch, dass die EC-Automaten leer sind und deswegen alle Kunden in Panik geraten, sondern weil die entsprechende Bank das Geld tatsächlich nicht hat. Sie investiert es selbst weiter, was ja auch ihr gutes Recht ist und womit sie dann auch ihre Kosten decken und für den Kontoinhaber die Zinsen erwirtschaften kann - zu mindestens theoretisch...


Achja… das waren noch Zeiten, als die Zinsen durchweg noch kein negatives Vorzeichen hatten. Heute erwirtschaften Banken häufig nur noch Negativzinsen. Was für eine Idiotie! Da verstecke ich mein Geld doch lieber unter dem Kopfkissen, da wird es wenigstens nur von der Inflation gefressen und nicht auch noch von Negativzinsen und Kontoführungsgebühren. ​


Damit ist ja bald auch Schluss, wenn das Bargeld erstmal verboten ist. Dann kann ich das Geld nicht mal mehr als Klopapier benutzen.

Banken erzeugen Geld aus dem Nichts

Da also Banken nur einen Teil des Geldes physisch für mögliche Krisen vorrätig halten müssen, bedeutet das im Umkehrschluss, dass die Bank neues (Buch-)Geld erzeugen kann, wenn ich mein Geld auf die Bank bringe. Muss die Bank beispielsweise nur 1% Mindestreserve halten, kann sie, wenn ich einen Euro auf die Bank bringe, 99 weitere virtuelle Euros schöpfen. ​


Den Euro, den sie von mir bekommen hat, verschließt sie im Tresor als die gesetzlich verpflichtete Mindestreserve. Somit hat sie 1% von 100 Euro vorrätig und kann nun 99 Euros von den 100 für ihre Zwecke als Buchgeld benutzen. Diese 99 Euros sind dann beispielsweise der Kredit, den mein Nachbar von der Bank bekommt.


Zwar geschieht das meistens gegen Sicherheiten, diese können aber auch schnell einmal falsch bewertet werden. Und da mein Nachbar damit auch gleich seinen Urlaubsflieger für nächste Jahr bucht und online überweist und es nicht bar am Geldautomat abhebt, fliegt das ganze Schneeballsystem nicht auf.


So entsteht immer mehr Buchgeld, was im Grund genommen zwar kein echtes Geld und gesetzliches Zahlungsmittel ist, und das man gnädiger Weise im Gegensatz zu den bedruckten bunten Scheinchen auch ablehnen darf (jedenfalls nur noch bis das Bargeldverbot kommt). Da aber Kontoguthaben de facto von jedem akzeptiert wird und ich mich tatsächlich auch reicher fühle, wenn ich weiß, dass auf dem Bankkonto noch einiges Geld gutgeschrieben ist, bin ich auch eher geneigt meine Papierscheinchen auszugeben.


Auf diese Weise steigt nicht nur die allgemeine Geldmenge durch das Aufblähen von Buchgeld, sondern selbst das Papiergeld nimmt an Umlaufgeschwindigkeit zu, was vermutlich zu einem zusätzlichen Aufblähen der Preise führt. Alles in allem steigen also die Preise.

Unbezahlbare Schulden

Weil das aber noch nicht genug ist, gibt es durch die Geldschöpfung von Banken noch ein weiteres Problem. Nehmen wir einmal der Einfachheit halber an, dass mein Nachbar und ich die gesamte Volkswirtschaft repräsentieren. Mein Euro, den ich auf die Bank gebracht habe, steht in unserem Modell für die gesamte Menge an herausgegebenen physischen (Papier-)Geld. Der Nachbar bekommt auch in diesem Beispiel seinen Kredit von 99 Euro.


Und wie es nun einmal so ist, muss er diese mit einem mehr oder weniger großen Zinssatz irgendwann zurückzahlen. Sagen wir, er muss 100 Euro zurückzahlen, was dann einem Euro Zinsgewinn für die Bank entspricht. Die Frage lautet jetzt. Wo kommt der eine Euro her? Aus dem Tresor der Bank sicherlich nicht, denn der ist ja die Mindestreserve und wird die Bank solange nicht verlassen, wie der Kredit besteht. Außerdem hätten wir auch ein Beispiel von 2 Euro Zinsen wählen können.


Die Antwort auf das Problem ist: Dieses Geld existiert nicht und muss erst noch erschaffen werden – ob durch echtes neues Geld von der Zentralbank oder durch weiteres Buchgeld. Aber in beiden Fällen wächst wieder die Geldmenge. Und in beiden Fällen wachsen die Schulden. Denn wenn neues Geld herausgegeben wurde, wird es sicherlich wieder auf die Bank gebracht und damit neue Kredite ermöglicht.


So verschuldet sich eine Volkswirtschaft immer mehr und die Zinsen, die ohnehin nicht ohne neues Geld bezahlbar sind, wachsen auch immer weiter in die Höhe. Der Zinseszinseffekt sei hier noch nicht einmal mit bedacht. Dies erklärt, warum gefühlt die ganze Welt verschuldet ist inklusive Staaten, die daran zu zerbrechen drohen.

Banken kontrollieren die Wirtschaft

Dass die Zentralbanken Geld in den Markt pumpen und somit die Inflation anheizen, ist ja bekannt. Aber was bedeutet das im Klartext? Es bedeutet, dass die Zentralbanken das Geld gemeinsam mit einigen Privatbanken, wie ich gezeigt habe, kontrollieren. Dieses Kartell aus den Banken hat die Geldschöpfung monopolisiert.


Die Zentralbank gibt den Preis des Geldes an, den Zins. Wird der Preis aber planwirtschaftlich festgelegt, geht damit eine wichtige Funktion des Preises verloren: Die Signalfunktion. So kann ein manipulierter Preis keine korrekten Informationen über das Angebot und die Nachfrage auf einem Markt mehr transportieren. Die Folge ist, dass man als Konsument oder Unternehmer die Situation falsch einschätzt und wirtschaftliche Fehlentscheidungen trifft.


Konkret bedeutet das meistens, dass Ressourcen falsch eingesetzt werden und Investitionen in ihrem Risiko nicht richtig abgeschätzt werden können. Und wenn man sich vergegenwärtigt, dass Geld als allgemeines Tauschmittel das wichtigste Gut in unserer Wirtschaft ist, dann kann man sich vorstellen, was für Probleme es bereitet. Denn wenn das Geld gesteuert ist und nicht mehr den Marktgesetzen unterliegt, dann sind beinahe alle Handelstransaktionen einer Volkswirtschaft betroffen.


Denn wann immer ich etwas kaufe oder verkaufe, wird ein Gut gegen Geld eingetauscht. Somit ist 50% jedes Handels manipuliert. Von einem freien Markt ist hier nicht mehr zu sprechen. Und wenn man die ganzen anderen staatlichen Einflüsse auf die Wirtschaft mitbedenkt, kann man direkt sagen, dass über die Hälfte unserer Wirtschaft kein freier Markt mehr ist.

If You Can't Beat Them, Join Them?

Nun könnte man schlau sein und auf die Idee kommen, selbst eine Bank zu gründen. Heißt nicht ein bekanntes Sprichwort:


Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

~ Bertolt Brecht


Das blöde ist nur, dass man als Normalo keinen Zugang zu diesem Kartell bekommt. Wenn ich heute eine Bank gründen möchte, so brauche ich erst einmal ein paar Millionen für die Banklizenz. Und dann habe ich noch nicht die unzähligen Sachbearbeiter eingestellt, die sich um all die Regulierungen kümmern, die es gibt. Und ja, es gibt auch Regulierungen, die es den Banken schwerer machen, Geld aus dem Nichts zu schöpfen.


Meine grobe Beschreibung legt vereinfacht dar, wie es läuft. So existiert im Schatten des staatlichen Geldmonopols ein Bankenkartell, was Geld aus dem Nichts erzeugt und somit ständig dazu beiträgt, dass neue Blasen erzeugt werden, die in Wirtschaftskrisen münden.


Und sollte dann doch einmal etwas für eine einzelne Bank nicht gut laufen, ist sie im besten Fall mit vielen anderen Banken geschäftlich verwoben, sodass sie von der Politik gerettet werden muss, damit nicht das ganze Bankenkartell-Kartenhaus zusammenfällt, was sie mit dem billigen und teils selbst erzeugten Geld aufgebaut haben.

Eine marktwirtschaftliche Lösung muss her

Wie gesagt, ich bin Kapitalist. Von mir aus ginge es in Ordnung, wenn es keine Regulierungen für die Banken gäbe und wenn sie keinerlei Mindestreserve-Pflichten hätten. Die Banken dürften vom mir aus auch weiterhin Buchgeld schöpfen. Alles andere wäre ja eine 100% Mindestreserve. Dann könnten sie ja gar eine Kredite mehr ausgeben.


Von mir aus können die Geldscheine direkt am Bankautomat gedruckt werden. Macht was ihr wollt! Aber bitte, bitte zwingt mich nicht dazu, Euer Geld benutzen zu müssen. Ich bin für Währungswettbewerb – und nein, ich rede nicht davon den Euro aufzugeben und zu Nationalwährungen zurück zu kehren. Das wäre das gleiche Problem nur auf einem kleineren Spielfeld. Von mir aus soll selbst jede Privatperson eigene Währungen ausgeben dürfen. Es sollte kein vorgeschriebenes gesetzliches Zahlungsmittel geben.


Es gibt ja auch keinen vorgeschriebenen gesetzlichen Supermarkt, wo ich mein Brot kaufen muss. Bitcoin wäre beispielsweise neben Gold die Währung meiner Wahl. Bitcoin wird nicht zentral kontrolliert. Bitcoin ist vom System her leicht deflationär angelegt. Aber mehr dazu in einem anderen Artikel. Auf jeden Fall würde Währungswettbewerb dazu führen, dass sich ganz schnell die beste Währung durchsetzt. Vermutlich wäre das, wie oben erwähnt, ein Edelmetall wie zum Beispiel Gold.

Die schlimmen Folgen des Geldsystems

Wie bereits erwähnt, ist das Geldsystem eine Ursache für die hohe Verschuldung von Wirtschaft und Staat. Und das leichte, billige Geld ist eine Versuchung für populistische Politiker Wahlgeschenke zu verteilen. Innerhalb des Wahlvolks entwickelt sich somit eine Anspruchskultur. Ein ausufernder Sozialstaat ersetzt natürliche Sicherungssysteme wie die Familie.


Da Überschuldung anscheinend die normalste wirtschaftliche Maßnahme der Welt ist, entsteht zudem eine Alles-ist-hier-und-jetzt-möglich-Kultur, in der Tugenden wie Sparsamkeit, Geduld und Fleiß nicht mehr so viel gelten und verloren gehen. Die Ersparnisse fürs Alter werden durch die Inflation aufgefressen. Ganze Gesellschaften und Staaten zerfallen. Dauerhafter Frieden ist nicht mehr gewährleistet. 


Und vor allem wird die arbeitende Masse versklavt. Denn der von ihr produzierte Wohlstand wird über dieses Geldsystem mit Hilfe der Inflation von der arbeitenden Bevölkerung abgesaugt. Also, wo sind die Gewerkschaften, Sozialisten und selbst ernannten Arbeiterparteien, wenn man sie einmal braucht? Ach, stimmt ja, schon Karl Marx war für dieses System!

Was tun?

Wir können uns diesem Spiel der Kartelle nicht leicht entziehen. Du kannst verschiedene Währungen halten, aber sie befinden sich alle im gleichen Inflationssystem, gesteuert von der BIZ. Darunter befinden sich alle Zentralbanken, darunter die Politik und die "normalen" Banken. Natürlich hat sich die oberste Riege mit volkommener Immunität ausgestattet.


Der Euro könnte aufgrund der politischen Instabilität in Europa eine der größten Gefahren darstellen. Der USD als weltweit führende Währung wird ebenfalls verletzt, wenn der Euro zuerst zusammenbricht. Zudem wird seine Vorherrschaft immer deutlicher angezweifelt, zuletzt von Putin (11/19).


Wir sind uns nicht sicher, ob es moralisch ist wählen zu gehen. Aber wir sind uns sicher, dass wir niemals eine Partei wählen würden, die sich nicht die Bekämpfung unseres Geldsystems auf die Fahne geschrieben hat.


Wir kaufen Bitcoin, halten mehrere Währungen und denken, dass auch ein AirBnB Business sehr lukrativ sein kann, auch ohne eine eigene Immobilie zu besitzen.


Haben wir wichtige Aspekte außer Acht gelassen? Was meinst Du zu diesem Thema? Wie können wir die Gesellschaft besser über diese Thematik aufklären? Schreib‘s uns doch einfach unten in die Kommentare!

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