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Liberated Life

Fliege kostenlos und schreibe den perfekten Blogpost

Hier kommt eine Anleitung wie man den ultimativen Blogartikel schreibt. So kannst Du Deinen Content enorm aufbessern. Auch erfährst Du, wie Du kostenlose Flüge bekommst, damit auch genug Zeit zum Schreiben bleibt.

Der perfekte Blogeintrag

Perfektes Bloggen mit kostenlosen Flügen und Unterkünften?


Ja, ich weiß.... meine Blog-Artikel sind auch nicht perfekt. Und ich setze oftmals nur 5% der Vorschläge um, die ich Dir hier unterbreiten werde. Die folgenden Punkte sind jedoch eine sehr gute Richtlinie. Sie enthalten alles Wichtige, was ich bei der Recherche zum Thema Blogging gelernt habe.


Dieser Workflow hilft mir oft, mich wieder zu konzentrieren, neue Ideen zu generieren und meine Beiträge zu optimieren. Wenn Du die Schritte dieses Prozesses durchläufst, wird die Qualität Deiner Blogbeiträge deutlich steigen.

Ein eigener Blog ist nicht nur eine gute Idee, wenn Du von Deiner Reise als digitaler Nomade oder Backpacker berichten willst. Ja, auch wenn Du Deine eigenen Produkte in einer Nische bewerben willst oder wenn Du ein besseres Ranking bei Google anstrebst, solltest Du das Marketing-Tool Blog nicht unterschätzen.


Ein Blog ist auch sehr praktisch, wenn Du Deine eigene Meinung oder Expertise zu einem bestimmten Thema öffentlich verbreiten willst.

Hier ist der Artikel zum kostenfreien herumfliegen mit Gehalt!

1. Brainstorming

Themenfindung


Wenn Du partout keine Ideen für einen neuen Artikel hast, können folgende Tipps vielleicht Deiner Kreativität auf die Sprünge helfen:


  • Interviews mit anderen Bloggern oder Personen aus Deinem Themenbereich/ Deiner Branche. Dies hilft Dir auch gute Connections in Deinem Umfeld aufzubauen.
  • Erfolgsgeschichten über für Dein Blog-Thema relevante Persönlichkeiten schreiben. Dies lässt sich bei lebenden Personen auch gut mit Interviews kombinieren.
  • Du kannst auch generell Interviews mit Berühmtheiten oder Problemlösern machen. Dies bringt auch neue Leser, die Du mit Deinen bisherigen Themen nicht so leicht erreichen konntest.
  • Tutorials für spezielle Probleme: How-Tos, Workflows, Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Wenn Dein Artikel besonders gut ist, kommt er vielleicht sogar in die Browserfavoriten und wird immer wieder aufgerufen. Aber jetzt bloß keinen Konkurrenz-Artikel zu diesem hier schreiben!! :-P
  • Relevante Buchrezensionen schreiben. Dabei die wichtigsten Thesen und Ideen des Buches zusammenfassen, damit Dein Leser auch einen Mehrwert davon hat und sich nicht extra das Buch selbst noch einmal vornehmen muss.
  • Hochwertige und umfangreiche Verzeichnisse zu einem Thema erstellen.
  • Oder einfach nur ein Best-of.
  • Neuigkeiten aus Deiner Branche / Deinem Themengebiet aufgreifen. Das kann einige neue Leser auf Dich aufmerksam machen, wenn Du die Welle gut nimmst. Trend-Analyse-Tools im Internet wie Google Trends können Dir dabei helfen, Hypes aufzuspüren. Achte aber darauf, dass die Relevanz des Themas aktuell auch steigend ist.
  • Oder lass Dich einfach von Keyword-Listen von Google inspirieren.
  • Umfragen über Newsletter oder Social-Media-Kanäle durchführen und Deine Zielgruppen-Interessen auswerten. Nur, wenn Du weißt, was Deine Leser interessiert, kannst Du ihnen auch mit guten Beiträgen dienen. Natürlich kannst Du auch direkt Deine Leser anfragen, was sie gerne lesen würden.
  • Persönliche Erfahrungen eignen sich auch oft für einen Blog-Artikel. Sie sind authentisch und auch praxisnah. Dies können beispielsweise Erlebnisse aus Gesprächen, Beobachtungen oder neue Entdeckungen sein.
  • Gastbeitrag: Lass jemand anderen einen Beitrag für Deinen Blog verfassen, der Deine Leser interessieren könnte. Dies ist eine Win-Win-Situation für Euch beide, da auch er dadurch bekannter wird.


Was interessiert Deine Zielgruppe


Überlege Dir genau welche Themen Deine Zielgruppe oder bisherige Leserschaft ansprechen. Welche Fragen treiben sie herum, zu denen Du Antworten geben könntest? Was sind ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ängste? Gibt es ein bestimmtes Problem, was Du für Deine „Kunden“ lösen könntest? Vielleicht können Dir Kommentare auf Blogs, in Foren oder anderen Social-Media Gruppen Deiner Zielgruppe über diese Fragen Auskunft erteilen.


Überschriften ausdenken


Bevor man mit dem Schreiben eines neuen Blog-Artikels beginnt, kann es hilfreich sein, sich erst einmal über potentielle Überschriften für die Artikelidee Gedanken zu machen. So kann man das ganze Thema nochmal sacken lassen, bis man sich dann wirklich an die Schreibarbeit macht. Siehe auch den Punkt 3: Gute Überschriften.

2. Voraussetzungen für einen guten Artikel

Problemlösung


Ein guter Artikel sollte ein bestimmtes Problem nicht nur behandeln, sondern auch lösen.


Nische


Ein guter Artikel ist einzigartig. Je kleiner die Nische oder Nischen-Nische ist, in der Dein Artikel gehört, desto eher ist er etwas Besonderes. Den 729. Artikel über die besten Strände in Thailand kannst Du Dir hingegen lieber sparen.


Bilder


Jeder Artikel muss mindestens ein aussagekräftiges Bild haben, was dann auch als Titelbild verwendet werden kann. Jedes Bild sollte mit dem sogenannten Alt(ernativ)-Text versehen werden, sodass diese auch von Suchmaschinen genutzt werden können.


Die wohl optimale Größe für Bilder ist 800x450px, da diese auch auf anderen Plattformen leicht angezeigt werden kann, z.B. wenn man den Artikel auf Facebook teilen möchte. Wenn Deine Blog-Software für Dich diese Arbeit nicht optimal übernimmt, dann mache Dir hierzu mal Gedanken und forsche ein wenig nach.


Auch solltest Du darauf achten, dass Deine Bilder möglichst wenig Gewicht haben (unter 100kb). Das kannst Du erreichen, in dem Du diese smushst. Das geht kostenlos mit Tinypng.

 

3. Gute Überschriften

Den Nerv der Leser treffen


Deine Überschriften sollten aussagekräftig sein und/oder den Leser neugierig machen. Du kannst in der Überschrift z.B. schon die Lösung eines Problems des Lesers versprechen. Auf jeden Fall solltest Du dieses Versprechen dann aber auch im Artikel konkret einlösen.


Alle Fragestellungen, die in der Überschrift auftauchen, sollten im Artikel unbedingt auch beantwortet werden. Ansonsten fühlt sich der Leser verarscht!


Provozierend


Gute Überschriften können auch provokant sein. Vielleicht geben sie schon einen kleinen Einblick in das, was im Artikel folgt, aber noch nicht genug Informationen, sodass es den Leser reizt, den Artikel auch zu lesen. Die Überschrift kann auch auf starke Emotionen anspielen, die der Leser bereits zum Thema hat.


Unbedingt muss dem Leser vermittelt werden, dass er hier etwas lernen kann, interessante Neuigkeiten vorfindet oder man muss ihn z.B. durch Kontroverses positiv provozieren.


Eigenschaften guter Überschriften


Sie sind nützlich. Sie sind dringend. Sie sind einzigartig. Und vor allem sind sie ultra-spezifisch. Lieber genaue Zahlenangaben verwenden, da dies glaubhafter und kompetenter wirkt. Z.B. „33,7% der Leute meinen…“ anstatt „Ein Drittel findet…“


Nutze Swipe-Files


Ich weiß, viele Überschriften-Typen sind ausgelutscht. Aber es gibt nun einmal Best Practices aus der Marketing-Branche, die immer wieder funktionieren. Sogenannte Swipe-Files sind solche Vorlagen für Überschriften, die Du benutzen kannst. Z.B. "Der Weg des faulen [Zielgruppe], um [Endergebnis]", "Möchtest du [Endergebnis]?" oder "Wenig bekannte Wege, um [Endergebnis]".


Natürlich solltest Du dabei immer das Niveau Deines Blogs in Betracht ziehen. Reine Clickbaiting-Titel sind unseriös und verschrecken die Leser nur, wenn sie ihre Versprechen nicht halten.


Hier ein paar weitere Ideen dafür, von welchem Typ Deine Überschriften sein könnten:


  • Neuigkeiten
  • Wetten
  • Wie du…
  • Frage
  • Befehl
  • Zitat/ Kundenmeinung
  • Grund warum…
  • Anzahl-Liste (hierbei ist 10 optimal)


Auffindbarkeit


Überschriften tauchen überall auf. Seien es RSS-Reader, Suchmaschinenergebnisse oder dass sie in Social-Media-Plattformen geteilt werden. Um es insbesondere auch den nicht-menschlichen Besuchern (Google-Bot) einfach zu machen, habe ich hier ein paar generelle Tipps und Hinweise für Deine Überschriften:


  • Nicht mehr als 70 Zeichen verwenden
  • Keyword-Tools nutzen, um wichtige Keywords für die Überschrift zu finden
  • Das Haupt-Keyword an den Beginn der Überschrift platzieren
  • Je kürzer die Überschrift, desto mehr Gewicht liegt auf den einzelnen Wörtern
  • Keywords vs. Anziehungskraft bedenken: Priorität haben natürlich die menschlichen Besucher und insbesondere die Stammleserschaft
  • Deine Blog-Software muss dafür sorgen, dass die Überschrift auch letztlich in der Webseiten-URL auftaucht. Hierbei ist wichtig, dass auf jeden Fall die Keywords auftauchen. Alles sollte klein geschrieben werden und keine Sonderzeichen enthalten


Subheadline


Eine Subheadline macht oftmals Sinn. Dabei ist folgendes psychologisches Muster Gang und Gäbe:

(Trigger), Zeit-Ergebnis-Verknüpfung, Einwandvorwegnahme, (Risikominimierer). Das kann beispielsweise so aussehen:


"(Eingelocht:) Wie auch Dir nach drei Profilektionen in jeder 3. Runde ein Hole-in-One gelingt. Bisher 3850x getestet und bewiesen. (Golflegende klärt auf.)"


Klingt vielleicht reißerisch, doch wenn es auch stimmt, was Du da erzählst, ist ja alles okay und Du bekommst dadurch mehr Aufmerksamkeit.


No-Gos


Was gar nicht als Überschrift taugt sind Nichtsaussagen und Allgemeinplätze. Negative Formulierungen sind genauso schlecht wie kreative und lustige Überschriften, die zwar Unterhaltungswert haben aber sonst nichts.


Neugier erzeugen ist gut, muss aber auch das Interesse des Lesers berühren. Ansonsten schießt die Neugier ins Leere.

4. Einleitung

Teaser


Der Teaser sollte interessant und anregend sein. Er darf jedoch noch nicht zu viel vorwegnehmen. Es muss sich noch lohnen, den Artikel bis zum Ende zu lesen. Die Einleitung muss zwei Informationen vermitteln:


  • Worum geht es in dem Artikel?
  • Was für einen Nutzen habe ich von diesem Artikel?


Der erste Satz sollte kurz, knackig und einfach sein und direkt den Nutzen für den Leser fokussieren.

Nach dem Teaser kann eine Zwischenüberschrift folgen. In allen Fällen sollte aber, wenn vorhanden, die Weiterlese-Abtrenner-Funktion genutzt werden.


Der Teaser sollte auf der Startseite und bei Suchmaschinen zwar sichtbar sein, der gesamte Artikel aber natürlich erst, wenn man auf den Link zum Artikel klickt.


Einleitung


In der restlichen Einleitung bietet es sich an eine spannende Geschichte zu erzählen, um den Leser schon mal für den längeren Text zu fesseln. Es müssen immer wieder Hinweise auf das gegeben werden, was später folgt. Du kannst auch zu einer Fragestellung hinführen, die dann im Blog-Post beantwortet wird. Gehe hier auch schon auf die Probleme und Wünsche Deiner Leser ein.


Trigger


Du könntest es Dir zur Gewohnheit machen, Trigger in Deine Beiträge einzubauen. Damit meine ich entweder wiederkehrende Elemente, die für Deine Stammleser eine gewisse Kontinuität darstellen. Dies könnte zum Beispiel eine Phrase wie diese sein, die in der Einleitung eines jeden Blogposts steht: „Wie kann uns nun also [Sache] helfen, um freier zu leben?“


Oder man setzt Trigger, an die sich der Leser auch in seinem Alltag häufig erinnert fühlt. So kannst Du zum Beispiel am Anfang eines Reiseberichts ausführlich erwähnen, wie toll doch der Kaffee in Indonesien schmeckt.


Und wenn am nächsten Tag einer Deiner Leser sich auf der Arbeit einen Kaffee macht, erinnert er sich vielleicht an Deinen Bericht und redet mit seinen Kollegen darüber. Zu mindestens steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man sich an Deinen Blog erinnert bzw. daran erinnert wird.

5. Schreiben

Die Einleitung und die Überschrift sollten wirklich wohl überlegt sein. Damit wäre schon die Hälfte der Arbeit getan. Die andere Hälfte Deiner Schreibarbeit wirst Du nun dem eigentlichen Blog-Artikel widmen.


Keywords


Vor Schreiben des Artikels kannst Du eine Ideenliste zusammentragen mit Punkten, die Du unbedingt im Artikel erwähnen möchtest. Genauso kannst Du auch Keywords zusammentragen, die Du im Artikel einbauen willst. In Links und Zwischenüberschriften eignen sich Keywords am besten, da diese von den Suchmaschinen meist bevorzugt werden.


Allerdings musst Du hierfür sichergehen, dass der Text-Editor Deiner Blog-Software die Zwischenüberschriften mit den entsprechenden HTML-Tags (z.B. <h1>) auszeichnet. Baue die Keywords auf natürliche Art und Weise ein. Die Lesbarkeit darf hierdurch nicht verringert werden.


Was ist guter Content?


Klare Fakten gehören genauso zu gutem Content wie deren Belege. Dies erzeugt beim Leser Vertrauen und steigert Deine Glaubwürdigkeit. Wichtig ist hierbei, dass die Belege sehr spezifisch sind. Wenn Du grenzwertige Informationen angibst oder steile Thesen aufstellst, sollte dies auch unbedingt belegbar sein.


Scheue Dich nicht auch externe Verlinkungen als Quellen anzubringen. Achte auf einen nachvollziehbaren Gedankengang und darauf, dass Du nicht zu sehr ausschweifst. Falls möglich verlinke doch auf andere Blogger zu diesem Detail-Thema oder schreibe einen eigenen Blog-Artikel und verlinke diesen dann nachträglich.


Wiederhole nicht zu viel und sorge dafür, dass Du die eingangs gemachten Versprechen alle einlöst. Denn es geht ohnehin nur um den Leser. Wenn Dein Blog Dir nicht nur zur Selbstdarstellung dient, ist Dein Leser König. Dieser denkt ohnehin nur an seinen Vorteil.


Daher sollte jeder Text ein Problem oder eine Idee behandeln. Diese sollte auch ins große Ganze Deines Blogs passen.


Wie erstellst Du guten Content?


Um guten Content zu erstellen, frage Dich immer nach dem Warum? und in zweiter Linie erst nach dem Wie und Was. Wenn Du den Leser nicht vom Warum überzeugen kannst, dann wird er gar nicht erst zum Wie und Was vordringen, sondern Deinen Blog-Artikel direkt verlassen.


Wenn Du Dinge darstellst oder bewirbst, dann bleibe zwar sachlich und ehrlich, aber hebe vor allem den Nutzen für den Leser hervor. Und wenn Du auf sachliche Eigenschaften und Merkmale eingehst, dann stelle direkt einen Bezug zum Nutzen für den Leser dar.


„Warum hat eine Sache bestimmte Eigenschaften? Damit Du, lieber Leser, diesen und jenen Nutzen daraus erzielst!“ Beachte und bediene, wenn möglich, auch die emotionalen Wünsche Deines Lesers.


Warum teilen Leute Content?


Was macht eigentlich ein Artikel aus, der häufig geteilt wird? Lass uns einmal die Frage herumdrehen: Warum teilen Leute Artikel und wie kann ich meinen Artikel dementsprechend anpassen? Hier kommen einige Gründe, warum Leute Deinen Blog-Beitrag teilen könnten:


  • Sie wollen Freunde informieren, Meinungen manipulieren und zu Handlungen motivieren. Dein Artikel leistet hierzu einen inhaltlichen Beitrag.
  • Sie wollen sich selbst definieren. Sie wollen ihren Freunden und Followern zeigen, wie ihr Weltbild ist. Wenn Du diesem Weltbild entsprechend schreibst, ist Deine Chance hoch, dass der Artikel von Leuten mit ähnlichem Weltbild geteilt wird.
  • Sie wollen Beziehungen pflegen und mit Leuten in Kontakt bleiben: Wenn Dein Content die Interessen breiter Massen abdeckt, wird vielleicht jemand seinem Freund, der sich für Deinen Content interessiert, Deinen Artikel weiterleiten, nur um mal wieder einen Anlass zu haben mit ihm in Kontakt zu treten. Das selbe gilt nicht nur für alte Freunde, sondern auch für neue Bekanntschaften, um mit ihnen direkt ein Gesprächsthema zu haben.
  • Sie wollen sich selbst erfüllen. Wenn man sinnvolle Beiträge teilt, erachtet man seine Tat selbst als sinnvoll. Man hat dann einen positiven Beitrag zur Gesellschaft geleistet.
  • Ähnliches gilt für Ursachen und Lösungen. Wir teilen gerne Ursachen für Probleme oder direkt ihre Lösungen. Hier wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass diese Dinge allgemein bekannter werden.


Wie wird Content viral?


Was macht aber nun einen Artikel aus, der geteilt wird, ja sogar vielleicht viral geht? Hier können Emotionen den großen Unterschied machen. Hier kommt die Highscore der Emotionen, die viralen Artikeln zugrunde liegen:


  1. Ehrfurcht
  2. Lachen
  3. Unterhaltung
  4. Freude
  5. Wut
  6. Überraschung
  7. Trauer


Löst Dein Artikel bei den Lesern eine dieser Reaktionen aus, dann hat er eine gute Chance geteilt zu werden.


Schlussteil


Am Schluss sollte nochmal zusammenfassend auf das eventuell gegebene Eingangsversprechen zurückgekommen werden und gezeigt werden wie Du es im Artikel eingehalten hast. Danach solltest Du JEDEN Artikel mit ein paar Fragen und/ oder einer Call-to-Action (zum Beispiel einen Kommentar zu schreiben) beenden.


Beim Call-to-Action musst Du immer sehr exakt beschreiben, was der Leser wie machen soll. Den Aufruf kannst Du auch in eine Frage verpacken.

6. Veredelung

Achte auf Deine Wörter


Um Deine Texte sprachlich aufzuwerten, solltest Du bei Blogposts einige Details beachten:


  • Verben bringen Bewegung. Substantive wirken hingegen statisch, transportieren aber auch Bilder in den Kopf des Lesers. Vermeide auf jeden Fall substantivierte Verben.
  • Adjektive bringen Farben und Gefühle in das Grau eines Textblocks.
  • Generell lebendiges Schreiben: Schmücke Deine Texte mit vielen Attributen aus.
  • Schreibe in der aktiven und nicht in der passiven Diathese.
  • Schachtelsätze und Bandwurmsätze sind zu vermeiden, auch wenn dies meine große Schwäche ist – ja hier habe ich selbst noch viel zu kämpfen – aber Du weißt ja, was ich meine, denn es erfordert sehr viel Konzentration, diesem noch zu folgen, sodass letztlich die Geduld Deiner Leser, die Du ja nicht vergraulen willst, verloren geht und sie sich lieber anderen Blogs zuwenden, was Du natürlich wiederum nicht willst, weshalb Du unbedingt auch mal einen Punkt setzen solltest! Oder eben ein Ausrufezeichen ;-) Einfache Hauptsätze sind besser.
  • Vermeide unnötige Wortzusammensetzungen.
  • Vermeide so viele Fremdwörter wie möglich. Ein Blogartikel ist keine Doktorarbeit. Du musst niemanden mit Deiner Fachsprache imponieren.
  • Wörter mit verschiedenen Bedeutungsmöglichkeiten erschweren das Verständnis.
  • Konkrete und anschauliche Wortwahl ist einer abstrakten vorzuziehen.
  • Generell sollten abstrakte und imaginäre Begriffe niemals zu den handelnden Subjekten Deiner Sätze werden.
  • Lieber klare Aussagen! Verneinungen erschweren die Verständlichkeit.
  • Grundregel: Ein Gedanke pro Satz. Eine Idee pro Absatz.
  • Schreibe persönlich: Benutze, falls Du es vertreten kannst, die Du-Form. Schreibe so, als ob Du direkt zu einer Person reden würdest. Du kannst Dir ja vorstellen, dass Dein Lieblingsleser vor Dir sitzt. So schaffst Du durch Deinen Sprachstil Nähe und Vertrautheit. Das steigert wiederum Deine Glaubwürdigkeit und die Leserbindung.


Achte auf Deinen Text


Nachdem Du die Worte veredelt hast, solltest Du auch nochmal den Text als Gesamtwerk betrachten:


  • Ist Dein Text hinreichend ausführlich? Er sollte nicht zu viel aber auch nicht zu wenig detailliert sein. Passe Dich hierbei den vermutlichen Erwartungen und dem voraussetzbaren Vorwissen Deiner Leserschaft an.
  • Abwechslungen in der Sprache und im Stil verhindern Ermüdung beim Lesen.
  • Hast Du den Text schön formatiert? Baue wenn möglich Zwischenüberschriften, Listen und Bilder ein, damit der Text den Leser nicht erschlägt. Benutze Blocksatz.

7. Veröffentlichung

Letzte Qualitätskontrolle


Perfekt geht nicht. Exzellent schon! Lese Deinen Text auf jeden Fall nochmals durch und bitte verwende die Rechtschreibe-Prüfung in Deinem Textverarbeitungsprogramm. Ein Blog-Artikel, der von Fehlern nur so strotzt, wirkt nicht danach, als hätte sich jemand große Mühe gemacht. Der Verdacht liegt dann schnelle nahe, dass auch bei der Recherche schlampig gearbeitet wurde.


Auch ist man manchmal voller Übermut und schießt über das Ziel hinaus. Hier kann es helfen, den Text erst noch mal ein paar Tage liegen zu lassen und die Qualitätskontrolle danach durchzuführen. Nicht viele Dinge sind blöder als sich in etwas hineinzusteigern, es in die Welt hinaus zu posaunen und sich dann nachträglich darüber zu ärgern.


Hilfreich kann auch ein Team von anderen Autoren auf Deinem Blog oder guten Freunden sein, denen Du Deine Texte nochmal zum Gegenlesen vorlegst, bevor Du sie veröffentlichst.


Ein guter Post sollte 1000 Wörter nicht überschreiten. Vielleicht lohnt es sich auch eine Artikel-Serie aus längeren Posts zu machen.


Timing


Am besten ist es, wenn Deine Blogposts auf aktuelle Geschehnisse eingehen. Wenn Du also etwas Allgemeineres postest, könntest Du mit der Veröffentlichung warten bis ein aktuelles Ereignis einen Anlass dafür gibt:


Wenn Du z.B. über uneingelöste Wahlversprechen schreibst, könntest Du ja die nächste größere Wahl abwarten und den Artikel dann veröffentlichen. Natürlich gilt das auch anders herum. 


Es ist nicht der beste Zeitpunkt einen Artikel über Ausflugsziele im Sommer zu schreiben, wenn gerade der erste Dezember-Schnee gefallen ist.


Vielleicht bietet Deine Blogsoftware auch die Möglichkeit einen Veröffentlichungszeitpunkt festzulegen. Hierbei solltest Du bedenken, wann Deine Leser meistens unterwegs oder auf der Arbeit sind. Auch die Zeitzonen Deiner Zielgruppe musst Du beachten. Vielleicht gibt es auch branchenübliche Besonderheiten, die hier mit reinspielen könnten.


Generell sollen Dienstag und Donnerstag die besten Veröffentlichungszeitpunkte für Blogposts sein. Wochenenden sollen verblüffender Weise gar nicht so gut sein. Bringe auch lieber kontinuierlich neue Artikel heraus als monatelang gar keine. Wenn Dir die Zeit dazu fehlt, kannst Du hierfür auch die Funktion für späteres Veröffentlichen nutzen. Auch kannst Du dann mit gutem Gewissen an verschiedenen Posts gleichzeitig weiterbasteln.


Bedenke, dass der Veröffentlichungszeitpunkt auch der Zeitpunkt ist, an dem der Post auch auf anderen Plattformen auftaucht (hier empfehlen sich auch Plug-Ins für das automatische Teilen auf z.B. Facebook und Twitter). Hier kann die Uhrzeit auch von großer Wichtigkeit sein, damit Dein Content nicht untergeht, bevor Deine Leser sich überhaupt in ihre Kanäle eingeloggt haben.


Verlinkungen


Setze möglichst viele interne Links auf andere Deiner Blogartikel. Auch kannst Du in alten Blogartikeln Links zu Deiner neuen Veröffentlichung hinzufügen. Viele Querverweise helfen Deinen Lesern interessanten weiteren Content auf Deinem Blog zu finden.


Vergiss auch nicht hin und wieder auf die Beiträge anderer Blogger zu verlinken. Jeder freut sich über neue Leser und Deine Leser freuen sich über passenden, ergänzenden Content.

8. Nacharbeit

Mache Werbung


Jetzt beginnt die Arbeit erst. Nachdem Du 20% für die Erstellung Deines Blog-Artikels aufgewendet hast, solltest Du nun 80% für die Werbung aufbringen (oder wenigstens 50:50). Hier ein paar Ideen, wie Du Deinen Content bekannt machst:


  • Bewerbe Deinen Post in relevanten Gruppen auf bspw. Facebook.
  • Schreibe Deine Newsletter-Abonnenten an und erwähne Deine neuen Beiträge.
  • Kontaktiere mögliche Influencer in Deiner Szene, für die oder deren Follower Dein Beitrag auch interessant sein könnte.
  • Erstelle eine Liste von möglichen weiteren interessierten Personen und informiere sie dezent über Dein neues Werk.
  • Poste Deine Artikel in die Kommentare von Blogs, Facebook-Posts oder YouTube-Videos, sofern es inhaltlich hilfreich ist. Poste aber nicht einfach nur Deinen Link, sondern kommentiere auch, warum Dein Post hilfreich ist. Niemand mag Spammer.
  • Offpage-SEO: Sorge für Backlinks auf Deinen Artikel.


Kommentare


Die Kommentarfunktion für Deinen Artikel sollte freigeschaltet sein. Sorge auch dafür, dass die Hürden nicht zu hoch sind, um Dir einen Kommentar zu schreiben (z.B. keine Anmeldung erforderlich).


Lege Dir eine Zeit am Tag fest, in der Du ALLE neuen Kommentare unter allen Deinen Blog-Beiträgen beantwortest. Bringe auch hier Deinen Nutzern Mehrwert. Häufig dient der Kommentarbereich als gute Ergänzung zum eigentlichen Blog-Beitrag. Eventuell offen gebliebene Fragen können hier gestellt und beantwortet werden.

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Abschließende Bemerkungen


Wir gesagt, perfekt geht nicht. Mit Perfektionismus wird Dein Blog-Beitrag niemals veröffentlicht werden. Es ist aber gut, bei jedem Blog-Eintrag diese Checkliste zumindest noch einmal durchzugehen. Übrigens: Viele der genannten Tipps kannst Du auch in anderen Medien wie etwa YouTube-Videos gut verwerten.


Wenn Du Dich in die Thematik Bloggen vertiefen möchtest, gibt es dafür keinen besseren Blog als den Blog von Chimpify. Dieser Blog hat sich aufs Bloggen spezialisiert. Hier habe ich sehr viel Wissen und Inspiration für mich mitnehmen können.


Und nun viel Spaß beim Bloggen!


Hast Du noch Ideen und Tipps für andere Blogger? Was sind Deine Praxiserfahrungen? Teile sie doch gerne auch mit uns unten im Kommentarbereich!

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