20 Gründe für und gegen Deutschland – Warum ich ausgewandert bin

Das könnte Dich auch interessieren...

5 Antworten

  1. Alex sagt:

    och mensch, hier auf deinem Blog fühle ich mich pudelwohl. DANKE für deine Liste. Kann ich nahezu zu 100% unterstreichen!
    Bald ist es es bei uns auch so weit. 😉
    Gruß
    Alex

  2. Peter R.ö sagt:

    Hallo Dennis, danke für deine Liste, die ich durchaus nachvollziehen kann.

    Was soziale Systeme in einer Gesellschaft angeht, bin ich durchaus ein Freund davon. Was mir gegen den Strich geht, ist das Ausnutzen von Sozialsystemen – komischerweise kennen sich gerade die Ausnutzer mit den Möglichkeiten am besten aus. Im Bereich „Alten- und Krankenpflege“ habe ich dazu mit meiner Mutter als Patientin gerade Erfahrungen gemacht, die ich mir so nicht vorgestellt hätte. Ausländische Betreiber/Mieter von Häusern, in den Patienten gepflegt werden von Personal, das alle zwei Monate ausgetauscht wird, sich zu horrenden Konditionen eingemietet und obendrein schlecht bezahlt wird. Die Betreiber bereichern sich dann, indem sie das Kranken- und Pflegesystem auf diese Weise schamlos ausnutzen. Hier kann man aber auch sehen, was die Alten der Gesellschaft wert sind. Ein Jammerspiel.
    Was die Sozialsysteme wie Krankenversicherung und Rentenversicherung angeht: mich würde mal eine Rechnung interessieren, wenn alle restlos den gleichen prozentualen Anteil bezahlen müssten. Wer also 1.500 € im Monat verdient, zahlt 112.00 € an die Krankenkasse als AN-Anteil, wer 150.000 € im Monat verdient, der soll dann bitte auch 11.200 € bezahlen. Wie sähe es dann in den kranken Kassen der Krankenkassen aus? Und in der Pflegeversicherung und in in der Rentenkasse (wo wir allerdings zusätzlich ein gehöriges demografisches Problem haben)? Aber die Bevorzugung von Reichen und auch die Möglichkeiten, die das deutsche Steuersystem gerade den Reichen bietet hat meines Erachtens deutlich mit Schuld an der derzeitigen Misere. Dazu kommt noch, dass die Zahl der Leistungsträger rückläufig ist, die Zahl der Bedürftigen in den nächsten Jahren sprunghaft ansteigen wird. Wenn ich es richtig sehe, sind viele Jobs im Niedriglohnsektor, die es früher noch gab, mittlerweile weggefallen und wir haben einige Millionen Arbeitslose, die nie wieder in Arbeit kommen werden. Dazu kommt nun ein Heer von unqualifizierten Wirtschaftsflüchtlingen, die mit Illusionen nach Deutschland kommen, um dann mit der Wahrheit konfrontiert zu werden, das es für die wenigsten von ihnen eine Zukunft geben wird, in der sie durch ihrer Hände Arbeit für ihre Familien sorgen können. Das sind nur Dinge, die mir spontan einfallen. Bei solch komplexen Themen gibt es leider keine einfachen Antworten. Unterm Strich möchte ich mich trotzdem klar für die Sozialsysteme aussprechen, die uns hier in Deutschland von den meisten in der Welt unterscheiden – auf diese Art Sozialismus bin ich sogar gut zu sprechen.
    Deine Ausführungen zum Christentum kann ich nur unterschreiben. Ich erlebe in Deutschland ein Verhätscheln jeder noch so abstrusen Minderheit, für die jeder Toleranz aufzubringen hat, da es ihm sonst an den Kragen geht. Dies mündet oft für eine Beschränkung der Meinungsfreiheit von Christen, die oft in einem Shitstorm mündet und bei den Stürmern genau die Toleranz vermissen lässt, die Christen gnadenlos abverlangt wird.
    Das nur mal so als Gedanke.

    • Dennis sagt:

      Hallo Peter,
      danke für Deinen Kommentar. Gewiss bin ich auch ein Freund von sozialen Systemen. Allerdings stelle ich hier die Kompetenz und das Recht des Staates in Frage, die sozialen Absicherungen zu übernehmen. Bei Deinem genannten Lösungsvorschlag, die Reichen, wenn auch prozentual gleich, absolut mehr zu besteuern, würde ich entgegenhalten, dass dann auch der letzte Reiche das Land verlässt, wenn man sich überall anders preiswert versichern kann. Ich verweise hier nur darauf, dass selbst ich – jetzt weltweit und privatversichert – wesentlich weniger zahlen muss als bei meiner damaligen 0815-Angestellten-Zwangsversicherung in Deutschland. Das Sozialsystem ist, wie fast alles beim Staat, selbst für Durchschnittsverdiener viel zu teuer. Für einen Besserverdienenden wäre es nicht zu rechtfertigen, 11.200 € dafür zu zahlen. Ein Sozialsystem, das wirklich sozial ist, wäre auf freiwilliger Basis und dann wohl auch wirklich an den notwendigen Bedürfnissen orientiert. Ein Pflicht-System ist jedoch nichts anderes als Diebstahl (es wird mir einfach weggenommen) und somit in keinem Fall sozial in dem Sinne, dass ich mich wirklich von Herzen um die Armen kümmere.
      Der von Dir genannte Missbrauch setzt dem Ganzen natürlich noch die Krone auf.

  3. Rene Walter sagt:

    Cooles Blog, sollte auch mal einen Artikel schreiben, mir fielen bestimmt 30 Gründe ein, aus Deutschland auszuwandern, aber die wichtigsten hast Du bereits genannt.

    Hier auf Zypern hat sich so eine schöne Online Unternehmer und Krypto Community gebildet, dass ist einfach mega ;).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.